Umgang mit Edelmetallen,

Nachhaltigkeit,

Ressourcenbetreuung

 

Ich verarbeite Gold aus heimischen Scheideanstalten, das einem Recyclingprozess entstammt, der schon seit den 1980er Jahren unser Gold bestimmt: Fast 90% des Goldes ist in den Scheideanstalten eingeliefertes und neu legiertes Metall. So enthalte ich mich eines Abbaus, der mit Quecksilber und Zyankali unsere Umwelt nachhaltig zerstört und vergiftet. Nicht zu vergessen die Minenarbeiter und die Bevölkerung, die in einem Höchstmaß gesundheitlich gefährdet sind.

Gern verarbeite ich daher auch Ihr Altgold weiter, ich kann es einschmelzen und zu einem neuen Schmuckstück gießen und/oder schmieden. Unterschiedliche Legierungen schmelze ich zu einem neuen homogenen, sinnvollen Gehalt um, der eine Weiterverarbeitung nicht nur unter ästhetischen sondern auch unter qualitativen Aspekten sinnvoll möglich macht. Nickelhaltige Verbindungen wie altes Weissgold oder 8KT-Gold werden ausgetauscht, um weitere „Umweltsünden“ und Allergien zu vermeiden.

 Die Langlebigkeit der so entstehenden Stücke ist ebenfalls zu berücksichtigen. Die im Gespräch mit Ihnen getroffene Wahl der Materialien und ihrer Bearbeitung tragen deutlich dazu bei. So sollen sich alle Schmuckstücke reparieren und/oder umarbeiten lassen. Frühzeitige Abnutzung oder der Verlust ihrer Funktionstüchtigkeit ist nicht wie heutzutage üblich mit eingeplant.

Es entstehen Schmuckstücke,  die auch von Ihren Kindern und /oder Enkelkindern (und.....) getragen werden können. Sie würden sich zur Umarbeitung eignen, wir hoffen aber, dass sie Ihrer Nachkommenschaft ebenfalls gefallen!


Goldrausch achtet auf einen sparsamen Gebrauch von Wasser und Strom, seit 2013 beziehe ich Strom aus regenerativen Energiequellen. Chemikalien werden nur dort eingesetzt, wo unbedingt nötig. Wo es möglich ist, werden sie durch weniger schädliche Substanzen ersetzt.

Goldrausch Qualität, Kultur, Kunst und Design

Goldrausch fertigt Schmuckstücke in guter handwerklicher Tradition an: Die Forderung nach einer guten Qualität und Formgebung sind selbstverständlich. Ich bin bemüht, den Bedarf des einzelnen Kunden zu entdecken und zu erfüllen und so eine hohe Identifikationsmöglichkeit zu bieten, die dem Träger, der Trägerin Freude bereitet, es zu tragen. Oft tragen meine Kunden zur Gestaltung bei. Außerdem erreichen wir durch die individuelle Anfertigung eine perfekte Passform und hohen Tragekomfort. Im Idealfall begleitet ein Schmuckstück aus dem Atelier Goldrausch die Menschen generationsübergreifend, wenn es an Kinder und Kindeskinder vererbt wird.

Diese Ansprüche will ich gern noch weiter vermitteln: nicht nur an unsere Kunden.

Regelmäßig betreue ich Schüler/innen und biete Praktika ebenfalls für Lehrstellensuchende an, um ein realistisches und zeitgenössisches Bild heutigen Goldschmiedehandwerks und -kunst zu vermitteln. Ich möchte Sinn für eine handwerkliche Kultur wecken, die Qualitätsempfinden und Fairness am Arbeitsplatz nicht einem Preisfeilschen unterordnet. Sinn für eine Kultur, die Formempfinden und Gestaltung einen festen Platz im Alltag gibt: Gutes Handwerk ist immer gutes Design!

Meine Lehrlinge werden sowohl im Handwerk wie auch in Formgebung und Gestaltung, Stilkunde und Kunstgeschichte ausgebildet.

Meine „Mission“, unser Qualitätsempfinden und unseren Sinn für handwerkliche, gestalterische Arbeit zu bilden und schärfen, führte dazu, Goldschmiedekurse zu geben:In meinen Abend- und Samstagskursen unterichte ich Menschen, die in ihrer Freizeit die Grundlagen des Goldschmiedehandwerks erlernen und mit guter Anleitung ihrer eigenen Kreativität Ausdruck verleihen wollen. So findet auch hier eine „Erziehung“ zu Können und „Kennerschaft“, Anfertigung und Handwerk, Qualität und Nachhaltigkeit statt.