Der Rhein transportiert neben Geröll, Kies und Sanden aus den Alpen und dem Schwarzwald auch Gold aus diesen Regionen. Von den Kelten und Römern bis zu den Markgrafen von Baden haben die Herrscher der Region die reichen Goldvorkommen des Rheins begehrt, um daraus Münzen zu prägen. Mit der Rheinbegradigung im 19. Jahrhundert fand die Goldgewinnung am Rhein einen letzten Höhepunkt, da durch die Bauarbeiten alte Sedimente offengelegt wurden und die Goldsucher leicht an das enthaltene Gold gelangen konnten. Seitdem wird der Neueintrag von Gold durch die vielen Staustufen fast komplett verhindert. Heute gibt es neben den traditionellen Goldwäschern mit Waschpfanne und Rinne ein Kieswerk in Rheinzabern (Rheinland-Pfalz), das aus dem Fluss-Sediment
Gold gewinnt. Mit Zentrifugen wird das schwerere Gold vom Quarzsand getrennt. Um ein Gramm Gold zu erhalten, müssen bis zu 280.000 Goldflitter ausgewaschen werden.

Lokal gewonnen und naturbelassen wird es von mir in fast ursprünglichem Zustand weiterverarbeitet: heimatliches Gold!

In Form von Nuggets und Flakes verarbeite ich es zu Ringen, Ohrschmuck, Anhängern undManschettenknöpfen mit Brillanten, Saphiren, Rubinen und (Fluss-)Perlen. Die Ursprünglichkeit sowohl in seiner Form als auch seiner Herkunft fasziniert mich. So verwende ich auch gern Kieselsteine, die Sie oder ich (am Rheinufer) gefunden haben.

Doppelring